Die Herausforderung: Cyberangriffe treffen längst auch KMU
Kleine und mittlere Unternehmen galten lange als zu unscheinbar, um für Angreifer interessant zu sein. Diese Annahme ist heute riskant. Ransomware, Phishing und Angriffe über die Lieferkette treffen KMU inzwischen regelmäßig, gerade weil dort oft weniger ausgebaute Sicherheitsstrukturen und kein spezialisiertes Sicherheitsteam vorhanden sind. Ein erfolgreicher Angriff kann den Betrieb für Tage lahmlegen, Kundendaten kompromittieren und schnell hohe Schäden verursachen. Versicherer reagieren mit höheren Prämien oder Ausschlüssen. Dazu kommt der rechtliche Rahmen: Die EU-Richtlinie NIS-2 wird über das deutsche NIS2-Umsetzungsgesetz in nationales Recht überführt und bringt für betroffene Unternehmen verbindliche Pflichten beim Risikomanagement und bei der Meldung von Vorfällen. Die größte Veränderung der letzten Jahre ist aber keine klassische Bedrohung, sondern Künstliche Intelligenz. KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot werden in immer mehr Abteilungen genutzt, oft ohne klare Richtlinien. Das öffnet eine neue Risiko-Klasse, die viele bestehende Sicherheitskonzepte noch nicht abdecken.
KI-Risiken: die neue Dimension der IT-Sicherheit
Mitarbeitende geben Geschäftsdaten, Kundendaten, Vertragsentwürfe oder Quellcode in KI-Tools ein, ohne zu wissen, wo diese Daten landen. Bei kostenlosen oder schlecht konfigurierten Tools können solche Eingaben zum Trainingsmaterial fremder Modelle werden. Das ist ein Datenschutzproblem nach DSGVO und ein direkter Abfluss von Geschäftsgeheimnissen. Hinzu kommen Angriffe, die gezielt auf KI-Systeme setzen. Prompt-Injection bringt Sprachmodelle dazu, ungewollte Aktionen auszuführen oder Daten preiszugeben. KI-generierte Phishing-Mails sind überzeugender als je zuvor, weil sie Sprache und Stil deiner Geschäftspartner sauber imitieren. Genau hier liegt unser Anknüpfungspunkt: Wir entwickeln selbst KI-Produkte und betreiben unsere eigene Infrastruktur, kennen diese Risiken also aus der Praxis der Entwicklung, nicht nur aus Whitepapern.
Ehrlich gesagt: was wir sind und was nicht
Wir sind ein Software- und IT-Beratungsunternehmen aus Bremen, kein spezialisierter Penetrationstest-Dienstleister und kein Incident-Response-Team mit Rufbereitschaft. Wo es um tiefe technische Penetrationstests oder forensische Aufarbeitung nach einem Vorfall geht, arbeiten wir mit zertifizierten Spezialisten zusammen, statt eine Tiefe vorzutäuschen, die wir nicht selbst leisten. Unsere Stärke ist die Verbindung aus Entwicklungserfahrung und Beratung: Wir bauen und betreiben selbst Software und KI-Produkte, etwa den ID-Scanner mit Dokumentenprüfung und KI-Lösungen für die Hotellerie. Dadurch verstehen wir, wo in echten Systemen die Schwachstellen liegen und welche Schutzmaßnahmen im Alltag tatsächlich umsetzbar sind.
Was wir konkret anbieten
- IT-Sicherheits-Bestandsaufnahme: strukturierte Bewertung deiner Systeme, Prozesse und Awareness, orientiert an BSI-Grundschutz und ISO-27001-Logik.
- NIS-2-Einordnung: wir helfen dir einzuschätzen, ob du betroffen bist, und welche Pflichten bei Risikomanagement und Meldewegen daraus folgen.
- KI-Sicherheits-Konzept: Richtlinien, technische Leitplanken und Schulungen für den sicheren Einsatz von KI-Tools im Unternehmen. Das ist unser Schwerpunkt.
- Architektur- und Code-Reviews: Sicherheitsblick auf Systeme, die wir oder andere gebaut haben.
- Penetrationstests über Partner: organisiert und begleitet von uns, durchgeführt von zertifizierten Pentestern.
- Datenschutz-Verzahnung: DSGVO-Anforderungen mit den operativen Sicherheitsmaßnahmen zusammenbringen.
Unser Vorgehen
1. Erstgespräch (kostenlos): wir verstehen deine Lage, Schmerzpunkte und Anforderungen. 2. Bestandsaufnahme: je nach Umfang ein bis vier Wochen, zum Festpreis. 3. Maßnahmenplan: priorisierte Roadmap nach Risiko und Aufwand, Quick-Wins zuerst. 4. Umsetzung: gemeinsam mit deinem Team, in überschaubaren Schritten. 5. Laufender Blick: optional periodische Reviews statt einmaliger Momentaufnahme.
Warum Hanse Holding für IT-Sicherheit
Sicherheitsmaßnahmen, die das Geschäft ausbremsen, werden im Alltag nicht gelebt. Weil wir aus der Software-Entwicklung kommen, denken wir Schutz und Arbeitsfähigkeit zusammen: technisch fundiert und organisatorisch tragfähig. Der KI-Bezug ist dabei unser klarer Schwerpunkt. Wir entwickeln selbst KI-Lösungen und kennen beide Seiten der Frage: wie man KI nutzbar macht und wie man die damit verbundenen Risiken eingrenzt. Aus Bremen, auf Deutsch, mit Verständnis für die regulatorische Lage im DACH-Raum.
Bereit für ein Sicherheitsgespräch?
Ob du eine Bestandsaufnahme brauchst, NIS-2 einordnen willst oder fragst, wie ihr KI sicher einführt: das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. 30 Minuten, in denen wir gemeinsam schauen, wo du stehst und welcher Schritt für dich Sinn ergibt.



