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Individuelle Softwareentwicklung

Wenn Standardsoftware deinen Prozess verbiegt, statt ihn abzubilden, bauen wir das System, das passt. Mit einer Discovery vor der ersten Codezeile, einem Festpreis pro Sprint und einer Übergabe, nach der Code und Daten dir gehören.

Individuelle Softwareentwicklung: kurz erklärt

Individuelle Softwareentwicklung heißt, dass eine Anwendung genau für deinen Anwendungsfall gebaut wird, statt fertig gekauft. Sie lohnt sich, wenn ein geschäftskritischer Prozess mit Standardsoftware nur noch über Umwege läuft. Bei Hanse beginnt jedes Projekt mit einer Discovery, wird in Sprints zum Festpreis gebaut, und am Ende gehören Code und Daten dir. Für wen diese Seite ist: Unternehmen im DACH-Raum, die einen geschäftskritischen Prozess digitalisieren wollen, für den kein Standardtool sauber passt.

Standardsoftware oder Individualsoftware?

Die Frage ist nicht, was grundsätzlich besser ist, sondern was zu deinem Fall passt. Deckt ein Standardprodukt deinen Fall zu neunzig Prozent ab, raten wir dir zum Standardprodukt. Ehrlich. Wir verdienen nichts daran, dir eine Eigenentwicklung zu verkaufen, die du nicht brauchst.

KriteriumStandardsoftwareIndividualsoftware
Passung zum Prozessgut, solange dein Ablauf zum Produkt passtgenau auf deinen Ablauf gebaut
Kosten am Anfangniedrig, sofort nutzbarhöher, weil erst gebaut wird
Laufende Lizenzenpro Nutzer, oft für ungenutzte Funktionenkeine Lizenz pro Nutzer
ÄnderungenRoadmap des Anbieters, du hast keinen Einflussdu entscheidest, was als Nächstes kommt
Eigentumbleibt beim Anbieternach Zahlung bei dir

Wann sich Individualsoftware wirklich lohnt

Individuelle Software lohnt sich an dem Punkt, an dem du das fertige Tool mit Excel-Tabellen, Zwischenschritten und Copy-paste zwischen Systemen am Leben hältst. Dann arbeitest du gegen deine Software, nicht mit ihr.

  • Ein Kernprozess läuft über drei Tools, die nicht miteinander reden, und jemand überträgt die Daten von Hand.
  • Du zahlst Lizenzen für einen großen Funktionsumfang und nutzt davon einen kleinen Teil.
  • Genau dein Ablauf macht dich im Markt besser, und kein Standardtool bildet ihn ab.
  • Eine Anpassung, die du dringend brauchst, steht seit Monaten auf der Roadmap eines Anbieters, auf den du keinen Einfluss hast.

Warum Projekte scheitern, bevor die erste Zeile Code steht

Die meisten gescheiterten Projekte scheitern nicht am Programmieren. Sie scheitern davor: an unklaren Anforderungen, an Annahmen, die niemand ausgesprochen hat, und an einem Scope, der sich still verschiebt, bis Budget und Zeitplan reißen. Deshalb fangen wir nicht mit Code an, sondern mit einer Discovery. Wir sehen uns die echten Abläufe an, nicht die geschönte Version aus der Präsentation. Wir schreiben auf, was das System können muss und was bewusst nicht. Und wir legen fest, was zuerst gebaut wird und woran du erkennst, dass es funktioniert. Das ist unbequemer, als sofort loszulegen. Dafür weißt du danach, worauf du dich einlässt, bevor größere Beträge gebunden sind.

So läuft ein Projekt: von der Discovery bis zur Übergabe

Nach der Discovery steht ein Konzept mit Architektur, Plan und Prioritäten. Dann bauen wir in kurzen Zyklen. Alle zwei bis drei Wochen bekommst du einen nutzbaren Stand, nicht nur einen Fortschrittsbericht, und wir planen die nächsten Schritte gemeinsam. Wir arbeiten agil, weil sich Anforderungen im Lauf eines Projekts ändern. Was am Anfang wichtig schien, ist nach dem ersten echten Test manchmal zweitrangig. In kurzen Zyklen kannst du gegensteuern, bevor etwas Falsches fertig gebaut ist.

  • Discovery: Prozessanalyse, Anforderungen, Prioritäten und ein Plan, was wann entsteht.
  • Architektur: technisches Konzept, Schnittstellen und die Entscheidung, womit gebaut wird.
  • Umsetzung: nutzbare Lieferungen alle zwei bis drei Wochen, mit automatisierten Tests und Code-Reviews.
  • Übergabe und Betrieb: Launch auf deine Infrastruktur oder unsere, danach auf Wunsch Wartung und Weiterentwicklung.

Was ein Projekt kostet

Eine seriöse Zahl bekommst du nach der Discovery, nicht vorher, und das ist keine Ausrede. Der Aufwand hängt an drei Dingen: wie viele Prozesse und Schnittstellen das System berührt, wie sauber deine Daten heute vorliegen und wie viel davon in der ersten Stufe wirklich gebaut werden muss. Wer dir am Telefon einen Festpreis für ein Projekt nennt, das er noch nicht verstanden hat, rät. Wir machen es umgekehrt: erst der Umfang, dann der Preis. Danach bekommst du pro Sprint einen Festpreis und entscheidest nach jeder Stufe, wie weit du gehst.

Was dir am Ende gehört

Am Ende sollst du nicht von uns abhängig sein. Nach vollständiger Zahlung gehören Code, Daten und Zugänge dir, dazu eine Dokumentation, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten könnte. Wir richten die Umgebung so ein, dass du sie selbst betreiben oder umziehen kannst. Vertrag, Haftung und Verantwortung liegen bei uns in Bremen. Wir arbeiten mit festen Partnern, aber du hast einen Ansprechpartner und einen Vertragspartner, keine Kette von Subunternehmern, bei der am Ende niemand zuständig ist.

Warum Hanse Holding

Wir sind eine Entwicklungsagentur aus Bremen mit einem festen Team aus Entwicklung, Design und Strategie. Kein vermitteltes Freelancer-Netzwerk, das nach dem Launch verschwindet. Am ehrlichsten zeigt sich unsere Arbeit an dem, was wir selbst betreiben. FeWo.de ist unsere eigene Ferienwohnungs-Plattform, ein komplexes System mit Buchungsstrecke und Verwaltung für Gastgeber und Gäste. Und diese Website läuft auf genau dem Stack, den wir auch dir bauen: React und Next.js im Frontend, Python und Django im Backend, PostgreSQL als Datenbank. Wir empfehlen dir nichts, was wir nicht selbst im Einsatz haben. Datenresidenz in Deutschland, ein fester Ansprechpartner über das ganze Projekt. Das ist für uns Grundlage, kein Verkaufsargument.

Abdula Genaev, Ansprechpartner bei Hanse Holding

Ansprechpartner für dieses Thema

Abdula Genaev

Hanse Holding & Consulting GmbH, Bremen. LinkedIn

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist individuelle Softwareentwicklung?

Individuelle Software wird für einen konkreten Anwendungsfall gebaut, statt von der Stange gekauft. Sie bildet deine Abläufe ab, statt dich in die Logik eines fertigen Produkts zu zwingen. Der Preis dafür ist mehr Aufwand am Anfang, der Gewinn ist ein System, das dir gehört und mit dir wächst.

Wann lohnt sich Individualsoftware gegenüber Standardsoftware?

Deckt ein Standardtool deinen Fall gut ab, nimm das Standardtool. Individuelle Entwicklung lohnt sich, wenn der Prozess geschäftskritisch ist, dich vom Wettbewerb abhebt oder du das Standardtool nur noch mit Excel und manuellen Zwischenschritten am Laufen hältst. Im Erstgespräch ordnen wir das ehrlich ein, auch wenn die Antwort mal gegen ein Projekt spricht.

Was kostet die Entwicklung einer individuellen Software?

Das hängt vom Funktionsumfang, den nötigen Schnittstellen und der Datenlage ab. Eine belastbare Zahl gibt es nach der Discovery, nicht vorher. Danach bekommst du pro Sprint einen Festpreis und entscheidest Schritt für Schritt, wie weit du gehst.

Wie lange dauert ein Softwareprojekt?

Das richtet sich nach Umfang und Schnittstellen. Einen belastbaren Zeitrahmen legen wir nach der Discovery fest, nicht vorher. Weil wir in Sprints arbeiten, hast du schon während der Entwicklung nutzbare Zwischenstände statt eines großen Ergebnisses erst am Schluss.

Gehört mir der Code am Ende?

Ja. Nach vollständiger Zahlung gehören Code, Daten und Zugänge dir, inklusive einer Dokumentation, mit der auch ein anderes Team weiterarbeiten kann. Du bleibst nicht von uns abhängig.

Arbeitet ihr auch mit bestehenden Systemen?

Ja. Wir entwickeln nicht nur auf der grünen Wiese, sondern modernisieren Legacy-Systeme, migrieren in die Cloud und bauen Funktionen in vorhandene Codebasen ein. Ein technisches Audit am Anfang zeigt, wo der Hebel sitzt und was besser neu gebaut wird.

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Abdula Genaev, dein Ansprechpartner bei Hanse Holding

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